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G8-Gipfel an der Ostsee: Urlauber müssen mit Staus rechnen

G8-Gipfel an der Ostsee: Urlauber müssen mit Staus rechnen 

Ostseeküste Ostsee Rostock (dpa/tmn) - Eine Reise an die mecklenburgische Ostseeküste in der ersten Juniwoche sollte wegen des G8-Gipfels gut geplant werden, um stundenlanges Warten im Stau zu vermeiden.

 

Wenn sich die acht Staats- und Regierungschefs vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm treffen, will die Polizei eigenen Angaben zufolge etliche Straßen sperren und Autos kontrollieren. Auch am Wochenende zuvor muss in der Region mit Staus gerechnet werden. Für Pfingsten erwarten Polizei und Tourismusverband dagegen noch keine Behinderungen durch den G8-Gipfel.

Nicht nur im Ostseebad Heiligendamm, auch im Nachbarort Kühlungsborn sowie in Bad Doberan selbst und in Rostock wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Mit einem Verkehrskollaps rechnet zwar bislang niemand, aber auf «stundenlange Staus und zeitweiligen Stillstand» müssen sich Autofahrer einstellen. «Wir werden das geregelte Chaos beherrschen», sagt Polizeisprecher Axel Falkenberg in Rostock. «Wer nicht unbedingt in die Gegend fahren muss, sollte es nicht tun», rät die Polizei.

Bereits am Wochenende vor dem G8-Gipfel wird der erste Verkehrshöhepunkt erwartet: Am 2. Juni soll in Rostock eine Großdemonstration mit rund 100 000 Teilnehmern stattfinden, zum Konzert «Deine Stimme gegen Armut» am selben Tag wurden bereits 65 000 Karten verkauft.

Für den Fall, dass gar nichts mehr vorwärts geht, sollte jeder Autofahrer zudem vorsorgen: Per Landkarte oder Navigationssystem lassen sich Alternativrouten suchen. Auf Umleitungen ist aber auch die Polizei den Angaben zufolge eingestellt. Sollte es zu kurzfristigen Sperrungen der Autobahnen 19 oder 20 kommen, leiten die Beamten den Verkehr über die Bundesstraßen um. Ebenso sollen Umgehungsrouten rund um Rostock ausgeschildert sein. Polizei und ADAC raten allen, die trotz der Warnungen an die Ostsee fahren wollen, auf die Bahn umzusteigen. «Obwohl natürlich auch die Züge proppenvoll sein werden», sagt ADAC-Sprecher Andreas Hölzel in München.

Am kommenden Wochenende dagegen dürften Autofahrer noch problemlos an die Ostseeküste kommen: «Zu Pfingsten erwarten wir keine Behinderungen», sagt Tobias Woitendorf, Sprecher des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Am Wochenende 2. und 3. Juni und in der Woche bis zum 8. Juni sollten Ausflügler den Bereich Heiligendamm, Kühlungsborn, Rostock aber besser meiden. Nach Angaben des Tourismusverbandes sind die meisten Ferienzimmer an diesem Ostsee-Abschnitt während des G8-Gipfels aber ohnehin ausgebucht.

Die Polizei erteilt aktuelle Informationen telefonisch unter 0180/501 07 66 (14 Cent pro Minute) und im Internet.

Aktuelle Polizei-Infos zum Gipfel: www.polizei.mvnet.de, Rubrik «G8-Gipfel 2007»

 
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